da waren trümmer nicht noch scherben · Jörg Arhnt

da waren trümmer nicht noch scherben

24. Mai bis 24. Juni 2018
Jörg Ahrnt, Berlin | 
Installation, Malerei, 2018

Stipendiat 2018

Seit 1995 haben wir in jedem Jahr zwei Stipendien an Künstler – vornehmlich aus dem Ausland – vergeben. Auf Grund der Sanierung des Kunsthauses ist das Stipendiatenatelier nicht benutzbar. Deshalb haben wir in diesem Jahr zwei Arbeitsstipendien an Künstler aus Hessen vergeben. Die Einzelausstellung findet wie bisher im Bellevue-Saal statt.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 24. Mai, 19.00 Uhr
Einfuhrung: Ulrich Meyer-Husmann, Mainz

Für die Ausstellung „da waren trümmer nicht noch scherben“ im Kunstverein Bellevue-Saal plant Jörg Ahrnt farbige Papierarbeiten an den Wänden und zwei Bodenarbeiten, die diesen gegenübergestellt sind:

Mit einem feinen Pinsel trägt Jörg Ahrnt farbige Tusche auf das Papier auf. In einem langwierigen Arbeitsprozess bilden sich flirrende, ornamentale Strukturen. Diese scheinen ihre Form und Farbe zu wechseln, wenn der Standpunkt des Betrachters verändert wird.

Bei einer Bodenarbeit setzt Ahrnt mittelalterliche iranische Keramik ein, deren farbige Glasuren und Ornamentik auf alte künstlerische Handwerkstraditionen hinweisen. Bei der anderen Bodenarbeit werden größtenteils unglasierte Scherben von einem Siedlungshügel (Iran) verwendet, die in den meisten Fällen von Vorratsgefäßen stammen.

Mit der Gegenüberstellung von Ahrnts Arbeiten und historischem Kunsthandwerk stellt sich die Frage, was in den sichtbaren handwerklichen Arbeitsprozessen gespeichert wurde und was lesbar bzw. unlesbar geworden ist.

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