Marta Herford Museum

Hinterwelt

1. Juni bis  2. Juli 2017
Nadja Schöllhammer, Berlin (Deutschland) | 
Zeichnung, Malerei, Installation, 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 1. Juni, 19.00 Uhr
Einführung: Ulrich Meyer-Husmann

Stipendiatin 2017
Seit 1995 haben wir in jedem Jahr zwei Stipendien an Künstlerinnen und Künstler – vornehmlich aus dem Ausland – vergeben. Die Stipendiaten leben und arbeiten für vier Monate in Wiesbaden und stellen am Ende ihres Aufenthalts ihre Arbeit im Bellevue-Saal aus.

Nadja Schöllhammers Werke überschreiten die Grenzen zwischen Zeichnung, Malerei und Installation. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist das Interesse für unkontrollierbare Natur- und Triebkräfte und für die Verwandlungsfähigkeit des menschlichen Bewusstseins. Schöllhammer erforscht komplexe Welterfindungsmodelle an der Grenzlinie zum Wahn. Geistige Ausnahmezustände wie räumliche Selbsterweiterungsphantasien, Verwandlungen, Halluzinationen und Verfolgungswahn übersetzt sie in fragile Zeichnungen und raumgreifende Strukturen. Dabei experimentiert sie mit wandelbaren Materialien wie Papier und organischen Stoffen, die sie mit Cutter, Gasbrenner, Wasser und chemischen Verfahren bearbeitet. Die entstehenden Formationen verwebt sie zu zwei- und drei­dimensionalen Bildwelten, in denen sich physischer Außenraum und mentaler Innenraum durchdringen.
© Nadja Schöllhammer, 2016

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Fotos: Eric Tschernow

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