SCHAMOTT - STIPENDIUM FLORIAN GLAUBITZ

Verehrte Kunstinteressierte,

auch wenn die Inzidenzen in Wiesbaden von denen des Bundesdurchschnittes abweichen, können wir unsere nächste Ausstellung unter den gegebenen Corona-Richtlinien durchführen.

Die Vernissage und auch die folgenden Öffnungszeiten können mit einem der 3G- Nachweise – geimpft – genesen – getestet besucht werden.

Florian Glaubitz, der unser zweites Stipendium 2021 erhalten hat, wird am 30.09.21 um 19.00 mit einer Buchpräsentation eröffnen. Die Einführung wird Marja Marlene Lechner halten. Sie ist selbst Künstlerin und wird neben einer Lesung auch eine musikalische Performance darbieten.

Lassen wir uns überraschen – ich freue mich jedenfalls über Ihren Besuch.

Mit herzlichen Grüßen,

Wolfgang Gemmer

Vorstand


AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND BUCHPRÄSENTATION:
"Mutter Architektur"
Donnerstag, 30. September 2021, 19.00 Uhr
EINFÜHRUNG:
Marja Marlene Lechner, Künstlerin,
Musikalische Performance und Lesung

FINISSAGE:
Sonntag, 31. Oktober 2021, 16.00 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN:
Di. bis Fr.: 16.00 – 19.00 Uhr, 

Sam. und Son.: 14.00 – 18.00 Uhr


Auszug aus „Mutter Architektur“
Brot allein reicht nicht. Wir brauchen auch Blumen.
Nora-Swantje Almes

Mal beleuchtet, mal hinter Glas, abgeschnitten, flach und bauchig führen mich Florian Glaubitz’ Bilderwelten zu Kernfragen vom zeitlosen Verhältnis von Körper, Material und Produkt. Weniger durch Worte, sondern durch eine jahrelang entwickelte Bildsprache, erzählt er in Ketten von Verlangen, dem konsequenten Einfordern von Schönheit, dem Festhalten von temporären Zuständen, in denen alles möglich scheint und die Frage aufwirft, was bleibt und uns immer wieder berührt. Die Portraits, Landschaftsaufnahmen und Stillleben fungieren als Überbau für Ideen und spiegeln ein unaufhaltsames Streben nach zeitgenössischen Neuinterpretationen von Leben wieder, die weit entfernt sind von den dominierenden beschleunigten, oberflächlichen und neoliberalen Gesellschafts- und Produktionsformen.

In einer Vielzahl von parallel verlaufenden Themen und Motiven sammelt Florian Glaubitz Materialien und Momente, um seine eigene Welt und Alltagsstruktur zu erschaffen. Der fast therapeutische Weg zu neuen Bildern ist das, was Rhythmus, Struktur und Gleichmäßigkeit bringt, aber im Kern immer unförmig und nie geradlinig ist. Eine Nahaufnahme eines Bauhaus-Stuhls in einem Meisterhaus in Dessau, versinnbildlicht den Versuch, aus sämtlichen Quellen zu schöpfen, diese zusammenzutragen und ganzheitlich zu arbeiten – ein Unterfangen, welches nicht gelingen und kein endgültiges Resultat hervorbringen kann. Ähnlich den multiplen Zuständen von Ton gilt es, diesen Zwischenraum, das ständige Vor und Zurück, die Unmöglichkeit des (Be)greifens und die temporären Momente von Schönheit anzunehmen, wertzuschätzen und sich leiten zu lassen. Wenn sich Eiszapfen an der Autodecke bilden, ist es Zeit umzukehren und auf den nächsten Frühling zu warten.


MAKING REALITY - STIPENDIUM GRIT REISS

Verehrte Kunstinteressierte,

nachdem wir die letzte Ausstellung wenigstens mit einer Finissage beschließen durften, scheint es im Moment so, als könnten wir die folgende Ausstellung - `Making Reality´- von unserer Stipendiatin Grit Reiss sogar mit einer Vernissage beginnen. Das ist dann die erste Eröffnung nach etwa einem Jahr, und wir freuen uns schon, Sie dann wieder im Bellevue-Saal begrüßen zu dürfen.

Da es sich dann um eine Veranstaltung mit mehr als 25 Personen handelt, bitten wir Sie, neben der Beachtung der üblichen Verhaltensregeln, zusätzlich einen aktuellen Test oder den Nachweis einer Durchimpfung bzw. Genesung bereitzuhalten.

Vielen Dank und mit herzlichen Grüßen,
der Vorstand

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Donnerstag, 8. Juli 2021, 19.00 Uhr
EINFÜHRUNGSREDE: Gottfried Hafemann
FINISSAGE MIT KÜNSTLERGESPRÄCH: Sonntag, 8. August 2021, 16.00 Uhr mit Wolfgang Gemmer
ÖFFNUNGSZEITEN: Di. bis Fr.: 16.00 – 19.00 Uhr, 

Sam. und Son.: 14.00 – 18.00 Uhr


„Durch das Medium Fotografie werden die mit Verve und Witz vollführten Körper Performances der Künstlerin Grit Reiss transportiert. Nichts ist, wie es scheint in diesen wunderbar skurrilen Arbeiten, mit denen die Mainzerin anatomische und räumliche Verhältnisse auf den Kopf stellt.“ schrieb die Kunstjournalistin Julia Behrens, in der Herbstausgabe der Kunst:art 2020.

Seit ihrem Meisterschülerabschluss bei Prof. Judith Samen an der Kunsthochschule Mainz 2018, entwickelte Grit Reiss ihre eigenwillige Arbeitsweise zu einer einzigartigen künstlerischen Position, die seitdem weit über regionale Grenzen hinaus Beachtung fand. Mit einer Videoperformance, die auf eine Installation aus Turnhallenboden projiziert wurde, nahm sie 2019 beim Avantgarde Festival an der kroatischen Adriaküste teil. Zuletzt wurde sie von einer Fachjury zu DELTABEBEN in Mannheim berufen. Bei dieser Ausstellung werden alle 2 Jahre die beachtenswertesten neuen künstlerischen Positionen aus dem erweiterten Rhein-Neckar-Raum gezeigt.

Grit Reiss untersucht, wie gegenwärtige Entwicklungen menschliche Existenz und Wahrnehmung von Realität beeinflussen. In ihrer Ausstellung im Bellevue-Saal greifen die Medien Performance, Fotografie, Video und Installation ineinander. MAKING REALITY behandelt die Frage, ob Fiktion bereits Teil unserer digital geprägten Realität geworden ist. Teil der Ausstellung ist eine Sammlung aus weltweit benutzten Papierfahrscheinen. Das 2019 in der Art Space Gallery Bremerhaven begonnene Langzeitprojekt wird bis zum vollständigen Aussterben aller Papiertickets fortgesetzt. 

Mit der Aufforderung LASST UNS EIN DENKMAL BAUEN möchte die Künstlerin die Ausstellungsbesucher anregen, diese Installation durch eigene Papiertickets von Verkehrsmitteln aller Art zu ergänzen.


Finissage - 27. Juni 2021, 16.00 Uhr

Verehrte Kunstinteressierte,

die Ausstellung VON FÜLLE UND LEERE der beiden Künstlerinnen Ines Doleschal und Nicole Fehling konnte coronabedingt nicht offiziell eröffnet werden. Nun aber, zum Ende der Ausstellung, sieht sich der Kunstverein Bellevue-Saal in der Lage im Zuge einer Finissage am Sonntag den 27.06
um 16:00 Uhr
die Ausstellung, die ja zur Zeit der Öffentlichkeit zugänglich ist,
mit einer "Eröffnungsrede" von Andreas Greulich angemessen zu schließen.

Es ist nicht gerade einfach, die immer wieder aktuellen Corona-Verordnungen zu verstehen und pflichtgemäß umzusetzen.


Für den normalen Besuch der Ausstellungen gelten weiterhin:

Maskenpflicht / Abstandsregel / Datenerfassung

 

Für Veranstaltungen wie Vernissagen oder Finissagen ab 25 Personen gilt es, noch folgende Nachweise zu erbringen:

Aktueller Negativtest oder Impfnachweis über zwei Impfungen (mind. 14 Tage her) oder Genesungsnachweis.


Jeweils in Verbindung mit einem amtlichen Ausweispapier. Da wir nicht voraussehen können, wieviele Gäste zu unseren Veranstaltungen kommen werden, bitten wir Sie, einen dieser entsprechenden Belege vorzulegen und danken Ihnen für Ihre Bereitschaft.


Mit herzlichen Grüßen,
der Vorstand


DIE AUSSTELLUNG IST AB 2. JUNI 2021 GEÖFFNET

ERSTE GEMEINSAME AUSSTELLUNG DER BEIDEN KÜNSTLERINNEN

Ines Doleschal (Berlin) und Nicole Fehling (Wiesbaden) arbeiten seit Beginn ihrer künstlerischen Praxis an einem Struktur und Gestalt gebenden Eingriff in das äußere und innere Chaos ihrer alltäglichen Umgebung. Aus individuellem Gedanken und persönlicher Beobachtung wird Form, aus Strukturlosigkeit Ordnung, aus Einzelfall Wiederholung und Serie.

In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung treffen Fülle und (vermeintliche) Leere aufeinander: Nicole Fehling hinterfragt in ihren Rauminstallationen etwas, das uns selbstverständlich geworden ist: die Verpackung. Es entsteht ein „Gegenstand“, der scheinbar zwischen künstlerischem Unikat und Massenprodukt oszilliert, der in der Abwesenheit der klassischen „Aura“ eines Einzelwerks auch die Frage nach Wert und Wertigkeit aufwirft, nach Markt und Marktorientierung der „Konsumwelt“ Kunstbetrieb.

Um Form und Material geht es auch in Ines Doleschals Serien „Faltungen“ und „Cubic Cycle“. Letztere ist mit 130 Blättern während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 entstanden. Jeden Tag eine Collage, jeden Tag eine „carte blanche“ für Form- und Materialgestaltung, die nur das Quadrat zur äußeren und eine Kreisform zur inneren Bedingung hat. Aus künstlerischem Altbestand, Magazinausschnitten und Schriftstücken kombinierte Doleschal Streifen, Flächen, Linien und Kreissegmenten zu farbintensiven Blättern, die bisweilen an die Webstücke der Bauhaus-Künstlerinnen oder Hilma af Klints Abstraktionen erinnern.


WERNER DEGREIF - RAUMINSTALLATION

Die raumgreifenden Zeichnungen von Werner Degreif erstrecken sich über die gesamte Wandfläche des Bellevuesaales. Die dynamisch gezeichneten Liniennetze sind unterbrochen. Vereinzelte Farbfelder wirken so, als wären sie mit einer Lupe vergrößert. Gleichzeitig lenken sie den Blick in verschiedene Richtungen.
Werner Degreif stellt dem üppigen Warensortiment eines Supermarktes die gepflegten Hauseingänge von Einfamilienhäusern und die dicht aneinander geparkten Wohnmobile gegenüber. Er lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die Zeichen der Zeit. Überfüllte Regale und gleichförmige Wiederholung breiten sich in den überdimensionalen Zeichnungen aus. Der durch die Corona-Pandemie bedingte Rückzug in die eigenen vier Wände wiederum, wird überlagert von der Sehnsucht nach Freiheit und Autonomie. - Gewollte Brüche, Schrägen und die Dichte an Bildfragmenten provozieren die Wahrnehmung des Betrachters im Raum.


AUFRUF - Kulturinitiative 21

Kulturinitiative 21 fordert 1.180 Euro monatliche Corona-Pauschale für mindestens ein Jahr für Solo-Selbständige, Freiberufler:innen und Künstler:innen!

>>> link  https://kulturinitiative21.corona-hilfe-nachbessern.de


SCHRÄGE ANSICHTEN

Werner Degreif beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit den formalen Strukturen und diversen Erscheinungsformen unserer Alltagswelt.
In seinen Gemälden treten diese Beobachtungen nüchtern und sachlich, in gewisser Weise an die „Neue Sachlichkeit“ der 20er Jahre erinnernd, hervor.
Mit seinen Rauminstallationen ist Degreif ganz der aktuellen Moderne verpflichtet, und er überwältigt den Betrachter quasi mit seinen monumentalen Zeichnungen, die tapetenähnlich den gesamten Raum dominieren.

AUSSTELLUNG: Donnerstag, 15. April bis 16. Mai 2021
ÖFFNUNG: ab 20. April, entsprechend der 
tagesaktuellen Pandemieregeln
FINISSAGE: geplant, 16. Mai, Rednerin Dr. Lida von Mengden
ÖFFNUNGSZEITEN: Di. bis Fr.: 16.00 – 19.00 Uhr, 

Sam. und Son.: 14.00 – 18.00 Uhr

Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen, der geplanten Finissage sowie evtl. Programmergänzungen werden hier veröffentlicht.

In „schräge Ansichten“ im Kunstverein Bellevue-Saal Wiesbaden stellt
Werner Degreif dem Warensortiment eines Supermarkts, Hauseingänge von Einfamilienhäusern und dicht aneinander geparkte Wohnmobile gegenüber. Damit lenkt er unsere Aufmerksamkeit auf die Zeichen der Zeit in Form von Überfülle und gleichförmiger Wiederholung, wie sie sich u.a. in standardisierten „Regallandschaften“ zeigen. Der durch die Corona-Krise bedingte Rückzug in die eigenen vier Wände wird wiederum überlagert von
der Sehnsucht nach Autonomie und Freiheit, die eine bestimmte Aufbruchsstimmung auslöst.


VOM BEGREIFEN DER WELT – ARBEITEN VON JENS RAUSCH UND WULF WINCKELMANN

Der Kunstverein Bellevue-Saal hat gerade zur Zeit des Nichtreisenkönnens üppig angerichtet: Berge, Täler, Meere, Landschaften, die von dem Wiesbadener Maler WULF WINCKELMANN und dem in Hamburg beheimateten JENS RAUSCH stammen.

Ihre Themen sind gleich, und alles versteht sich als Malerei. Bei aller Unterschiedlichkeit in der Anmutung der künstlerischen Positionen von JENS RAUSCH und WULF WINCKELMANN wird anhand ihrer jeweiligen Auseinandersetzung und Herangehensweise mit und an das Thema Natur vor allen Dingen eines deutlich: Beiden Künstlern geht es nicht nur um die Erschaffung eines eigenen künstlerischen Kosmos', sondern vielmehr um den Gedanken, das Wesen der Natur selbst durch ein prozesshaftes künstlerisches Arbeiten und die hierfür verwendeten Materialien zu begreifen – und das im wahrsten Wortsinn: Denn beide Künstler zeigen Werke, die insbesondere durch ihre ausgeprägten haptischen Oberflächenstrukturen auffallen.

AUSSTELLUNG: Donnerstag, 4. März bis 4. April 2021.
ERÖFFNUNG: Donnerstag, 4. März 2021, 19 Uhr, es gelten die tagesaktuellen Corona-Richtlinien. 

> > > LINK 3D AUSSTELLUNGSANSICHT

 

JENS RAUSCH und WULF WINCKELMANN eint eine philosophische und nicht zuletzt sogar ein romantischer Blick auf die Natur. Ihre individuelle Suche nach einem Erfassen, einem »Begreifen« der Welt durch den künstlerischen Akt verbindet beide Künstler und die Komplexität ihrer Werke.

> > > LINK KÜNSTLERGESPRÄCH mit Stefanie Blumenbecker

 

Ausführlichere Informationen finden Sie auch auf den jeweiligen Webseiten der beiden ausstellenden Künstler:
www.jensrausch.de
www.wulfwinckelmann.de


HUT AB – 100 JAHRE BEUYS

Interaktive Kunst zu Corona-Zeiten ist schwierig, aber nicht unmöglich.

Im Januar startet mit „HUT AB - 100 JAHRE BEUYS“ eine Aktion von CHRISTINE PACHOLAK entwickelt, an der sich Schulen, Künstler*innen und Institutionen beteiligen können. Projektpartner/innen sind: die Kinder- und Jugendgalerie Wiesbaden, das Harlekinaeum, der Campus Klarenthal, IGS Kastell, Sophie und Hans Scholl-Schule, „Kunst und Drama“ und der Kunstverein Bellevue Saal e.V.

Eine Eröffnungsausstellung im Kunstverein Bellevue-Saal wollte analog und im persönlichen Austausch über den Künstler, Pädagogen, Provokateur, Politiker und Mensch Joseph Beuys informieren, der am 12.Mai 2021 seinen 100.Geburtstag feiern würde.

Das interaktive Ausstellungskonzept wird nun in ein digitales Format übertragen, Video und Bilddokumentationen sind geplant.

Beuys' Theorien zum „erweiterten Kunstbegriff“ sind legendär. Die Formel „Kunst = Kapital“ ist in der Kunstgeschichte genauso bekannt wie seine Feststellung „Jeder Mensch ist ein Künstler.“

In Zusammenarbeit mit der JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ und der KINDER- und JUGENDGALERIE der STADT WIESBADEN hat CHRISTINE PACHOLAK ein pädagogisches Programm entwickelt.

>>>>> link zum Video

Für Schulen wird es 2021 die Gelegenheit geben, sich „Beuys-Koffer“ für den Unterricht auszuleihen. Die ersten Arbeiten zum Thema haben Schüler*innen in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Alexandra Deutsch am Campus-Klarenthal bereits fertiggestellt. Unter dem Motto „Hut ab - 100 Jahre Beuys“ sind Aktionen für das gesamte Jahr geplant und werden hoffentlich in der ein oder anderen Form umgesetzt werden können.


PANTA RHEI' – ALLES IST IM FLUSS

STIPENDIUM – TITUS GRAB
Installation, Objektkunst, Zeichnung, Skulptur

Vom 20. August bis 20. September zeigt der Kunstverein Bellevue-Saal Wiesbaden die erste Ausstellung nach der pandemiebedingten Kunstpause, Arbeiten des Wiesbadener Künstlers TITUS GRAB, der im vergangenen Jahr zum Stipendiaten des Kunstvereins Bellevue-Saal gewählt wurde.

Die Ausstellung ist mit dem auf Heraklit (Philosoph auf Ephesos, 550-480 v. Chr.) Bezug nehmenden Titel "PANTA RHEI’ – Alles ist im Fluß" überschrieben und zeigt Installationen, Objekte und Skulpturen von TITUS GRAB sowie eine Klanginstallation des Komponisten und Musikers Cornelius Hummel.


 

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Donnerstag, 20. August 2020, 19 Uhr
EINFÜHRUNGSREDE: Bernd Brach
KÜNSTLERGESPRÄCH: Sonntag, 6. September 2020, 16 Uhr, mit Bernd Brach.
Desweiteren wird der Künstler Mittwochs von 17 bis 18 Uhr anwesend sein.
FINISSAGE: Sonntag, 20. September, 16 Uhr


Zur Finissage wird TITUS GRAB im Rahmen einer Vorablesung seinen Buchbeitrag "Über das Mäandern als gestaltende Kraft. Gedanken zu Covid 19 in der Bildenden Kunst" vorstellen. Er soll noch in diesem Jahr in der Publikation "Solidarität und Armut in Zeiten von Corona..." erscheinen. Weitere Autoren der Publikation sind u. a. Jochen Brühl, Vorsitzender der „Tafeln Deutschland“, Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemals Bundesministerin, Miriam Groß, Pfarrerin der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in New York, und der Armutsforscher Professor Christoph Butterwegge.

Der Soziologe und Leiter der Forschungsstelle Terrorismus/Extremismus beim BKA, Dr. Uwe E. Kemmesies, wird das Buchprojekt erläutern, das er zusammen mit dem Mainzer "Obdachlosenarzt" Dr. Gerhard Trabert herausgeben wird.

Während der Veranstaltungen gelten die tagesaktuellen Corona-Richtlinien.


ANNEX_GRAFISCHE ARBEITEN, RÄUME & KONSTRUKTIONEN

STEFAN SEELGE & PAUL SCHUSEIL zeigen im Bellevue-Saal vom 5. März bis 5. April ihre gemeinsame Ausstellung ANNEX. Sie zeigen grafische Arbeiten, Räume und Konstruktionen.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Donnerstag 5. März 2020, 19 Uhr
EINFÜHRUNGSREDE: Dr. Gabriele Rasch
FINISSAGE MIT KÜNSTLERGESPRÄCH: Sonntag 5. April 2020, 16 Uhr (ohne Publikum)

ANNEX ist ein Synonym für Anhang, Zubehör, Ergänzung und neben dem Ausstellungstitel auch ein Charakteristikum der gezeigten Arbeiten. Es handelt sich um grafische Arbeiten, Räume und Konstruktionen, die geprägt sind durch Leerstellen, Umräume, Zwischenräume sowie polybiomorphe Details. Viele der Arbeiten haben eine angedeutete Benutzbarkeit und Figuration, wodurch Betrachter*innen verführt werden Haltung ein-/anzunehmen und sich deutlich dem Unklaren zu stellen. Die Künstler spielen mit Bezügen einer Zeit, die sich der Selbstoptimierung und Funktionalität verschrieben hat und lassen vermeintliche „Fehler“ in den Werken explizit stehen.

Die beiden Künstler lernten sich 2016 in der Klasse für Bildhauerei von Prof. Thomas Grünfeld an der Kunstakademie Düsseldorf kennen, wo sie im selben Atelier arbeiteten, dieselben Werkstätten nutzen, das selbe „dürftige“ Mensaessen aßen und als Meisterschüler abschlossen. 

Mit der Ausstellung ANNEX zeigen beide Künstler im Kunstverein Bellevuesaal sowohl aktuelle Arbeiten aus ihrem Œuvre, als auch erst im Zuge der Ausstellung entstandene Werke.

>> zum Video

Weitere Informationen über die beiden Künstler und ihre Werke gibt es im Internet unter den Social-Media-Accounts der beiden Künstler.



Wiesbadener Erklärung der Vielen

Der Kunstverein Bellevue-Saal gehört zu den Unterzeichnern der „Wiesbadener Erklärung der Vielen“.

„In Wiesbaden leben 291 000 Menschen aus über 160 Nationen und fast 50.000 haben einen Migrationshintergrund. Um die Diversität unserer Gesellschaft abzubilden und Begegnungen zu fördern, bieten wir Raum für Vielfalt und Diversität und wehren uns gegen Spaltung, Ausgrenzung und Abwertungen von Minderheiten, gegen Rassismus, Homo- und Transphobie, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamophobie und völkisch-nationalistisches Gedankengut.
...
Die Unterzeichnenden wenden sich mit dieser gemeinsamen Haltung an die Öffentlichkeit und orientieren sich in ihrer Arbeit an den erklärten Prinzipien. Sie verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, mit Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftler*innen, die durch Hetze und Eingriffe in die Freiheit der Kunst, Kultur und Wissenschaft unter Druck geraten."

Wiesbadener Erklärung der Vielen


Kulturkiosk

Wolfgang Gemmer, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Bellevue-Saal, im Interview mit Axel Pfeiffer. Das Interview fand anläßlich der Jubiläumsausstellung MICHA LAURY - HUMAN BREATH statt.

>> zum Video







Bewerbungsfristen

für Stipendien

bis zum 30. 4. 2021

für Ausstellungen

bis zum 30. 5. 2021

Bewerbungen senden an:
Kunsthaus
"Bewerbung Bellevue-Saal"
Schulberg 10
65183 Wiesbaden


Der Kunstverein

1:1 – Unser Konzept

Das Ausstellungskonzept des Kunstvereins

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Ausstellungsarchiv

Das Ausstellungsarchiv des Vereins ab dem Jahr 2000

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Kunst statt Speisen

Die abwechslungsreiche Geschichte des Bellevue-Saals
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Der Vorstand

des Kunstverein Bellevue-Saal