8. Oktober bis 1. November 2009
Anjali Göbel, Dreieich | Ulla Reiss, Wiesbaden |
Installation
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. Oktober, 19.00 Uhr
Susanne Resch, Saxophonistin aus Darmstadt, präsentiert musikalische Arbeiten zur Ausstellung.
Einführung: Bernd Brach
Zwei Künstlerinnen geben die Trennungslinie zwischen ihren Standpunkten zu Gunsten einer homogenen Installation auf. Das Material ist der Natur entnommen, behutsam und mit großer Achtung behandelt. Die Leichtigkeit der Objekte kündet von ihrer Verletzlichkeit. Eine subtile Ahnung von Vergänglichkeit füllt den Raum. Stille, Sinnlichkeit und Ruhe erscheinen in einer völlig überreizten Welt nicht nur poetisch sondern auch subversiv. Anjali Göbel benutzt seit 10 Jahren fast ausschließlich Material, das sie sammelt und erntet. Der Wert der Dinge bemisst sich für sie nicht nach dem Preis, den man dafür zahlt, sondern nach der Zeit und der Mühe, die man ihnen zuteil werden lässt.
Ulla Reiss arbeitet in den letzten Jahren bevorzugt mit Grashalmen, die vernäht, gewebt oder gehängt werden. So entstehen transparente Zeichnungen im Raum, fragil, einmalig und vergänglich.