Klaus Lomnitzer, Frankfurt | Petra Mattheis, Leipzig
Malerei, Skulptur
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 3. Mai, 19 Uhr
Einführung: Ulrich Meyer-Husmann
Petra Mattheis zeigt neben kleineren Arbeiten eine größere aus Wabenpappe bestehende Skulptur, ‚Beute‘, die als begehbarer Raum im Raum eine Art Gehäuse bildet, an dessen Innenwänden Texte in Pappe geschnitten sind. Worte werden von ihr zu Bildern verbunden und gleichzeitig Situationen entwickelt, in denen die visuelle Sprache von der obsessiven Kraft der Intimität begleitet wird. Die Intimsphäre impliziert dabei eine Verbindung zum Betrachter und ist eine Öffnung nach außen.
Die mehrteiligen Malereien ‚Varis‘ von Klaus Lomnitzer haben den Charakter von Erinnerungen an Landschaften, gleichsam innere, atmosphärisch aufgeladene Arenen, die sich im Zwischenbereich von Entstehung und Auflösung zu befinden scheinen.
Erreicht wird das nicht allein durch die gewählten Motive, sondern durch die meist rückseitig auf PVC-Folie aufgetragene Acrylfarbe, die in Partien durchlässig ist für andere darunter liegende Farbschichten bzw. die räumliche Schichtung der verschieden großen PVC-Malstücke und deren besondere Farbwirkung.