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Aktuelles

VOYAGER

NÀNDOR ANGSTENBERGER / Stipendiat
BERLIN
VOYAGER / Installation
am kommenden Sonntag, dem 17. Dezember 2017, besteht die letzte Gelegenheit, unsere Ausstellung "Voyager" von Nándor Angstenberger aus Berlin zu besuchen.

Nándor Angstenberger wird an diesem Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Ausstellung sein. Um 17.00 Uhr findet ein Künstlergespräch mit Ulrich Meyer-Husmann, dem Vorsitzenden des Kunstvereins Bellevue-Saal, statt.

Nándor Angstenberger, der hauptsächlich als Installations- und Objektkünstler arbeitet, inszeniert in der die ganze Längswand des Bellevue-Saals füllenden Wandarbeit seine Vorstellung einer Reise, wie der Künstler selbst sagt, frei von Grenzen, frei von Erwartungen lädt sie ein, den Künstler auf seiner Reise zu begleiten. Das Durchqueren des Raumes soll den Beginn einer Reise symbolisieren, besser gesagt, eine Reiseetappe, denn man ist immer ein Reisender der Erde und man gelangt an einen Punkt, wo der Besucher, der Reisebegleiter des Künstlers, selber entscheiden muss, ob er die Reise allein weiterführen will.
1970 in Novi Sad geboren, ehemals zu Jugoslawien, jetzt zu Serbien gehörend, studierte Nándor Angstenberger ab 1992 Kunst zuerst in Stuttgart , danach an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg u.a. bei Dietrich Helms und Bogomir Ecker 1998 Diplom mit Auszeichnung. Nach einem Aufbaustudium in Hamburg lebt Nándor Angstenberger heute in Berlin. Er kann auf eine Fülle von Stipendien zurück blicken, u.a. 2003 Kunstpreis der Stadt Friedrichshafen, 2007 Stipendium Künstlerhäuser Worpswede, 2012 Berliner Senatsstipendium Istanbul, 2016 Stipendium der Kunst- und Kulturstiftung ZF Friedrichshafen.
Es gibt Träume von Orten, die nicht existieren. Aus einer Fülle unterschiedlichster Materialien – winzigen Kunststoffteilen, Fundstücken und Styropor - baut Nándor Angstenberger gleichsam Inseln unbekannter Orte mit seltsam fragilen Architekturen und Landschaftsräumen, voller Assoziationen, die ganz irdisch konkret beginnen und sich über verschiedene Stationen schließlich in unendliche kosmische Gefilde verlieren. Angstenberger spricht von modellhaften Utopien, die trotz ihrer märchenhaften und puren Erscheinung auch Kommentare zur Krise des Privaten und zum Verlust stabiler Identitäten sind. In einer globalen Welt haben sich Gewissheiten aufgelöst, absolut alles ist für ihn Material geworden.

 

PHILOSOPHISCHES CAFE – LUST AM DENKEN

Leitung: Dr. Christian Rabanus, Institut für Phänopraxie,
Bellevue-Saal, Wilhelmstraße 32, 65183 Wiesbaden

Samstag, 3. Februar 2018

Jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr.
Um einen Unkostenbeitrag von 5,00 € wird gebeten.

 





Bewerbungsfristen

für Stipendien

bis zum 31. 4. 2017

für Ausstellungen

bis zum 30. 6. 2018

Bewerbungen senden an:
Kunsthaus
"Bewerbung Bellevue-Saal"
Schulberg 10
65183 Wiesbaden


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